SARAH WILLIS, KOTOWA MACHIDA, CORDELIA HÖFER spielen Trios von Brahms, Duvernoy und Mozart


Das Album als CD


„Die Einschätzung, dass das Brahms'sche Horntrio opus 40 das Hauptwerk dieser Produktion darstellt, soll die Hingabe nicht schmälern, mit der die drei Protagonistinnen sich den beiden übrigen Stücken genähert haben.

Ob die Umwandlung von Mozarts Quintett KV 407 in ein Trio zulässig, bereichernd oder entbehrlich ist, soll der geneigte Hörer selbst entscheiden. Zu Mozarts Zeiten wurde mangels anderer Vervielfältigungsmöglichkeiten bearbeitet, was das Zeug hielt. Von einer geplanten Gesamteinspielung aller seiner Hornkonzerte in der Fassung als Klaviertrios wollen wir aber – vermutlich in Einklang mit den Empfehlungen des Salzburger Mozarteums – ebenso dringend wie herzlich abraten.

Auch die Lebenskoordinaten von Frédéric Duvernoy (* 16. Oktober 1765 in Montbéliard; + 19. Juli 1838 in Paris) gibt es im Internet nachzulesen. Aus Hornistensicht gehört er zu den unverzichtbaren Kleinmeistern, die mit ihren zahllosen Kompositionen das Repertoire auffüllen, auf das der zum täglichen Üben gezwungene Hornist der größeren Abwechslung halber gern zurückgreift. Ob man Frédéric Duvernoy und seinem Oeuvre zuliebe in Montbéliard sur Lizaine (immerhin auch die Heimat von Wolf Christoph Zorn von Plobsheim) sommerliche Festwochen ins Leben rufen sollte, sei dahingestellt. Falls ja, wäre unser hier verewigtes Damentrio sicherlich eine der ersten personellen Empfehlungen bei der Auswahl der Künstlergarde."

Klaus Wallendorf; aus dem Booklet zu „Trio!“

SARAH WILLIS, Horn
KOTOWA MACHIDA, Violine
CORDELIA HÖFER, Klavier

JOHANNES BRAHMS
Trio für Klavier, Violine und Horn Es-Dur op.40 (1865)

FRÉDÉRIC NICOLAS DUVERNOY
Horntrio Nr. 1

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Trio für Klavier, Violine und Horn Es-Dur KV 386c

(Bearbeitung: Ernst Naumann)

 

REZENSION

Johannes Killyen bespricht die Trio! CD für das Orchester Magazin. Erschienen ist die Rezension in der Ausgabe Dezember 2010, Seite 73. Sie kann auch online nachgelesen werden auf der Orchester Site.

Ein Portait der Hornistin Sarah Willis von Jasper Rees ist auf der Website the arts desk erschienen.

Graham Rickson bespricht die CD auf der Site the arts desk.