Im Orchester hat sich das Doppelhorn alles universelles Instrument etabliert. Die voll ausgebaute Kombination des B-Hornes mit dem F-Horn bietet dem Musiker eine große Flexibilität in Intonation und Klang. Darüber hinaus besteht bis zu einem gewissen Grad eine Wechselbeziehung zwischen Masse und Tragfähigkeit.

Bei den voll ausgebauten Doppelhörnern wird durch das Daumenventil entweder das kürzere B-Horn oder das längere F-Horn geschaltet. Gebr. Alexander rüstet einige Doppelhörner zusätzlich mit einem E-/A-Daumenventil aus, das durch einen Verlängerungszug zum Stopfventil wird. (z.B. Modell 104 oder 1104)

Einige Doppelhorntypen werden nach dem französischen System gebaut. Bei diesem erhöht das 3. Ventil das Horn (sowohl in F, wie auch in B) um einen Ganzton.

  • Umschaltventil in der Mitte auf der Rückseite
  • Sehr langes Mundrohr
  • Weicher Klang und leichte Ansprache

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